Kaltgepresstes Rapsöl zum Genießen

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Typisches Kennzeichen kaltgepresster Rapsöle ist der nussige Geschmack, der aus ihnen besondere Feinschmeckeröle macht. Sie sind die Favoriten für Salate, sehr aromatisch und toller honiggelber Farbe. Kaltgepresste Rapsöle verfeinern auch Dips, Marinaden und Mayonnaisen mit ihrer ganz besonderen Note.

 

Herstellung

Modernste Technologie ist zur Herstellung dieser Spezialitätenöle. Die Rapssaat wird vor der Verarbeitung genauestens unter die Lupe genommen und auf ihre Eignung zur Herstellung kaltgepresster Rapsöle untersucht. Dann geht es los. Zunächst wird die Rapssaat getrocknet und dann je nach Ölmühle manchmal auch geschält. Das ist zur Herstellung von kaltgepresstem Rapsöl zwar nicht notwendig, wird aber dennoch gemacht. Das auf diese Weise gewonnene Öl ist milder im Geschmack als das aus ungeschälter Saat. Es wird in der Regel unter dem Namen „Rapskernöl“ angeboten.

Die ungeschälte oder geschälte Saat wird in Schneckenpressen gegeben. Beim Pressen wird darauf geachtet, dass nur wenig Reibungswärme entsteht und die Rapssaat und das auslaufende Öl sich kaum erwärmen können. Es entsteht ein kaltgepresstes Rapsöl. Das wird nun mehrfach gefiltert und ist als natives Rapsöl bereits fertig für die Abfüllung. Da die Bezeichnung „nativ“ auch auf den Etiketten zum Einsatz kommt, ist eine solches Rapsöl auch beim Einkauf leicht zu erkennen.

Manchmal erfolgt vor der Abfüllung noch eine so genannte Dampfwäsche der Öle, um die Haltbarkeit zu erhöhen. Diese Behandlung muss allerdings auf dem Etikett ausgewiesen werden und die Bezeichnung „nativ“ ist in diesen Fällen nicht zulässig.

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